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Allgemeine Informationen:  
Skihalle: Alpincenter Bottrop (Bottrop)
Besuch der Halle: 04.02.2008
 
Persönliche Informationen:  
Name: Uwe
Alter: 44
Wohnort: Düsseldorf
 
Skihalle allgemein: Bewertungsskala
Ambiente: 2 Punkte
Freundlichkeit Personal: 5 Punkte
Übersichtlichkeit: 3 Punkte
Toilettenanlagen: 1 Punkt
Auswahl/Qualität Skimaterial: 0 Punkt
Preis/Leistungsverhältniss: 2 Punkte
Zusätzliche Freizeitangebote: 0 Punkt
 
Piste(n):  
Pistenprofil: 4 Punkte
Schneequalität: 3 Punkte
Schwierigkeit: 4 Punkte
Lifte: 3 Punkte
Sicherheit: 2 Punkte
 
Restaurant(s):  
Ambiente: 1 Punkt
Qualität Essen: 1 Punkt
Getränke: 4 Punkte
Freundlichkeit Bedienung: 3 Punkte
Sauberkeit: 1 Punkt
Auswahl Essen/Trinken: 2 Punkte
 
Resultat:  
Gesamtbewertung: 3 Punkte
 
Sonstige Anmerkung(en): Ich bin mehr als dankbar für die Möglichkeiten, die einem Indoor-Skianlagen im Flachland bieten und gerne bereit, für ein paar Stunden im \"Schnee\" alle möglichen Nachteile hinzunehmen. So z.B. den abgetakelten Zustand der Nebenräume, das trostlose Ambiente des Tunnels mit den Förderbändern oder die ungepflegten Aussenanlagen. In vielerlei Hinsicht versprüht die Anlage den Charme der benachbarten aktiven und niedergegangen Schwerindustrie. Aber es gibt Dinge, die müssen wirklich nicht sein. Die schlechte Bergwerksbeleuchtung zum Beispiel. Und anders als das hingeworfene Essen sind die freien Getränke wirklich prima. Leider will aber beim Essen und Trinken in den schmudelligen Gasträumen einfach keinen Spaß aufkommen. Die viel zu laute Musik in der Bar ist nur nervig, unaufgeräumte Tische weit und breit. Alles klebt und ist ekelig nass. Ein Blick in die (ja es gibt sie wirklich) Putzeimer sagt alles... Die vor Dreck triefenden, glitschigen Böden machen den Eindruck, als seien sie vor hundert Jahren ihrem Schicksal überlassen und das letzte Mal gereinigt worden. An die Toiletten mag ich mich nicht mehr erinnern... Aber was solls, wird sich der Betreiber denken. Wir haben die beste Piste weit und breit und das ist was zählt. Ist auch so. Der Schnee ist okay, die vereisten Stellen bringen Abwechslung und das zunächst wenig steile Profil ist auch in Ordnung, jedenfalls aus Anfängersicht. Völlig unverständlich ist nur der mühevolle Gegenhang am Ende zu den Förderbändern. Keine Ahnung, was der Skihallen-Architekt sich dabei gedacht hat. Das mühevolle Hochwatscheln nach jeder Abfahrt ist jedenfalls eher eine Strafe. Ein Skilehrer erzählte mir, Mark und Papa Giraldelli hätten einfach kein Konzept gehabt und erst unter dem neuen Betreiber sei auch finanziell alles auf dem richtigen Weg. Mag alles stimmen, aber dann sollte man dringend noch das Geld in die Hand nehmen und auch die grundlegenden, einfachsten Dinge in Ordnung bringen. Ach so, hätte ich fast vergessen. Die Förderbänder. An sich eine prima Idee. Mit kaum einem anderen Beförderungsmittel wird man so viele Menschen in so kurzer Zeit nach oben bringen und am späten Abend, als die Menschenmassen wieder weg waren lief auch alles sehr gut. Meinen kleinen Sohn werde ich trotzdem nicht darauf stellen. Gestern hat vor mir ein kleiner Junge vergessen, seine Ski ordentlich von Schnee zu befreien. Auf dem nassen Band hat er dann den Halt verloren und ist nach unten in mich hinein gerutscht und wir zusammen dann in die Frau hinter mir. Zu Dritt lagen wir auf dem Band und versuchten uns aus dem Kuddelmuddel zu befreien. War nicht ganz einfach, aber zum Glück ist nichts passiert. Auch hierzu sollte sich der Betreiber was einfallen lassen! Die Piste ist bis auf die schlechte Beleuchtung und den mühevollen Gegenhang am Ende sehr gut. Die Sicherheit auf den Förderbändern und das Ambiente fragwürdig. Die Qualität des Essens und die Hygiene im Restaurantbereich billigheimermäßig völlig unakzeptabel. Auf Dauer wird das nix, der Kunde stimmt mit den Füßen ab und fährt im Zweifelsfall lieber woanders.